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P R E M I E R E N
Gran
Teatre del Liceu Barcelona im März 2004
Macbeth

Carlos Alvarez und Maria Guleghina als Macbeth
und Lady Macbeth, Photo: Antoni Bofill
Mit einer fulminanten Vorstellung hatte Verdis
Macbeth am 18. März 2004 Premiere am Barcelonaer Gran Teatre de Liceu.
Mit Carlos Alvarez in der Titelpartie, Maria Guleghina als Lady Macbeth,
Roberto Scandiuzzi als Banco und Marco Berti als Macduff konnte das
Liceo einer der bestmöglichen Besetzungen unserer Tage aufweisen. Die
Inszenierung von Phylliada Lloyd, die bereits 1999 an der Oper
Paris-Bastille Premiere hatte und 2001 am Londoner Covent Garden, wurde
in Barcelona von Alejandro Stadler auf die Bühne gebracht und stand in
ihrer Qualität der der Sänger nicht nach.
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Teatro Real - Saisoneröffnung
2003/2004 - Oktober 2003
La
traviata
Photos und Text: Birgit Popp

Szenenphoto vom Fest des 1. Aktes
Während die Generalproben der beiden Besetzungen
noch mit Bühnenbild stattfanden, wurde die Premiere am 1. Oktober 2003
von Verdis La Traviata unter der musikalischen Leitung von Jesús López
Cobos konzertant aufgeführt. Die Solisten gestalteten die konzertante
Aufführung so darstellerisch intensiv, daß die Zuhörer leicht
vergessen konnten, daß sie nur in einer konzertanten Vorstellung waren.
Etliche Mitglieder des ebenfalls vor dem Vorhang agierenden Chors hätten
sich allerdings dem Anlaß gemäßer kleiden können. Daß die Premiere
konzertant sein würde, war schließlich schon einige Tage zuvor bekannt
gewesen.
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Gran
Teatre del Liceu Barcelona im September 2003
Saisoneröffnung mit Boesmans
Wintermärchen

Das Auditorium
Im alten Prunk und Glanz erscheint das
nach dem Brand vom 31. Januar 1994 wiederaufgebaute und am 7. Oktober 1999
neu eröffnete Gran Teatre del Liceu in Barcelona, wenn auch mit dem einen
oder anderen modern anmutenden optischen Blickfang. Wer sich nun über die
Schreibweise des Namens des Theaters wundert, der sei darauf hingewiesen,
daß dies die katalanische Schreibweise ist. In Barcelona existieren
Katalanisch und Kastellanisch, was allgemein als Spanisch bezeichnet wird,
nebeneinander.
(bp) |
Weltpremiere
am 28. Mai 2003 am Teatro Real
Isaac Albéniz (1860 - 1909)
Merlin

Szenenbild
Vorführung 4. Juni 2003 -
Obwohl Isaac Albéniz einer der bedeutendsten spanischen
Komponisten ist, hat er nie die Anerkennung gefunden, die ihm gebühren
würde. Nur wenige Werke des als Konzertpianisten bereits als
'Wunderkind' weltweit so u.a. in den Ländern Südamerikas, in Leipzig
und Brüssel zu Ruhm gelangten Spaniers sind , mit Ausnahme seiner
Piano-Werke und da vor allem der in die Musikgeschichte eingegangene
Suite Iberia, heute
bekannt. Dabei hat Albéniz neben seinen Piano-Werken, zu deren berühmtesten
neben der Suite Iberia Recuerdos de viaje, Espana, Seis hojas de álbum
zählen, zahlreiche Musiktheater-Stücke verfaßt wie The Magic Opal,
San Antonio de la Florida, Henry Clifford, Pepita Jiménez und Merlin.
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XXXVI
Festival de Ópera de Las Palmas de Grand Canaria
Alfredo Kraus 2003
Un
ballo in maschera

Ricardo (Franco Farina) stirbt in den Armen von Oscar (E. de la Merced)
Las Palmas de Gran Canaria ist eine Reise wert,
nicht nur wegen Sonne und Meer oder dem wildromantischem Inneren von
Gran Canaria, sondern für alle Opernfreunde wegen seines alljährlich
im Frühjahr und Frühsommer mit erstklassigen Sängern aufwartendem
Opernfestivals. In diesem Jahr war es bereits das 36.!
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Teatro
del Bosque Móstoles near Madrid (ESP)
Premiere 10. Mai 2003
Un
ballo in maschera

Text
und Photos: Birgit Popp
Einfach mit der
neueröffneten Metro Sur von der Innenstadt Madrids aus zu erreichen,
bildet das Teatro del Bosque in Móstoles eine erschwingliche
Alternative zum Teatro Real oder Teatro de la Zarzuela im Zentrum
Madrids.
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Teatro
Real Madrid (ESP), Premiere 13. April 2003
La
Favorite
Photos:
Javier de Real
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Carlso Álvarez und Sonia Ganassi
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Dolora Sajick und Manuel Lanza
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Donizettis Meisterwerk mit großen Erfolg auf der
Madrider Bühne - Bericht
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Raúl Giménez
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José Bros
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Stefano Palatchi
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Impressionen
von den Proben Teil
1 - Teil 2
Weitere
Informationen: www.teatro-real.com
Top |
Teatro
Real Madrid (ESP), Premiere 7./8. Februar 2003
Faust
(Gounod)

Text
und Photos: Birgit Popp
Das
Madrider Publikum gilt eher als kühl, zurückhaltend mit Applaus und
schon gar mit Szenenapplaus – doch offensichtlich scheint es auch sehr
genau zu wissen, wenn etwas ausgezeichnet ist – so wie die neuste
Produktion am Teatro Real, die mit Gounods Faust am 7. Februar 2003 in
der Zürcher Inszenierung von Götz Friedrich aus dem Jahr 1997 Premiere
hatte. Es dürfte die bisher beste Produktion des Teatro Reals in dieser
Spielzeit sein.
Impressionen und Inhalt Teil
1 - Teil
2 - Teil
3 - Teil 4
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Teatro de la Maestranza, Sevilla, Premiere 25. Oktober 2002
Otello

Ein ungewöhnlicher Anblick bei einer Premiere !
Orchsterstreik in Sevilla
Photos: Teatro de la Maestranza, Birgit Popp Text: Birgit Popp
Sicherlich hätte sich Carlos Álvarez sein szenisches Debüt als Jago in
Verdis Otello unter weniger dramatischen Umständen und Aufregungen gewünscht,
als dies am 25. Oktober 2002 im spanischen Sevilla der Fall war. Eine
großartige Leistung des spanischen Baritons wurde es dennoch.

Carlos Álvarez und Ángel Rodríguez
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Impressionen und Inhalt
Teil 1 -
Teil
2 - Teil
3 Bericht
Top
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Teatro Real, Madrid, Premiere 1. Oktober 2002
Simone Boccanegra

Mit einer glanzvollen, von allen Seiten
umjubelten Vorstellung von Verdis Simone Boccanegra eröffnete das
Teatro Real in Madrid seine fünfte Spielzeit seit seiner
Wiedereröffnung im Jahre 1997. Regisseur Giancarlo del Monaco und sein
Bühnen- und Kostümausstatter Michael Scott haben zusammen mit
Lichtdesigner Wolfgang Zoubek haben eine atmosphärisches dichte
Inszenierung aus einem Guß mit prachtvoller Ausstattung geschaffen. Die
fünf Protagonisten der Premirenvorstellung am 1. Oktober waren mit
Alexandru Agache (Simone Boccanegra), Elisabete Matos (Amelia Grimaldi),
Giacomo Prestia (Jacopo Fiesco), Marco Berti (Gabriele Adorno) und
Anooshah Golesorkhi (Paolo Albani) ebenso wie das Orchester unter der
Leitung von Gabriele Ferro bestens disponiert.
Premierenbericht
Impressionen und Inhalt Teil
1 - Teil
2 - Teil 3
Vorstellungen: 1., 2., 3., 5., 7., 8., 10.,
12., 13., 15.
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Seitenanfang
Royal Opera House Covent Garden London, 11. Oktober
2002
(Premiere 28. September 2002)
I
masnadieri

Carlo (Franco Farina) und Amalia (Paula Delligatti)
Photo: Clive
Barda
Während
Rigoletto (Uraufführung 1851)
zum Standard-Repertoire fast jeden Opernhauses zählt, brachte
das Royal Opera House mit Verdis I masnadieri (Libretto: Andrea Maffai
nach Schillers Die Räuber) eine eher selten gespielte Oper des
italienischen Komponisten auf die Bühne, die 1847 ihre Uraufführung in
London erlebt hatte.
Bericht
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Welturaufführung
des Auftragswerkes der Wiener Staatsoper
15. Juni 2002 an der Wiener Staatsoper
Der Riese vom Steinfeld
Umjubelte
Uraufführung eines atmosphärisch dichten Werkes

Die 'Kleine Frau' vor der lebensgroßen Puppe des Riesen -
esist alles, was ihr von ihm bleibt, die Gesellschaft hat
das Glück der beiden nicht zugelassen.
Photo: Axel Zeininger
Auch die zweite Premiere des
Jahres 2002 an der Wiener Staatsoper wurde zum überwältigenden Erfolg.
Wie Jenufa ist auch Der Riese vom Steinfeld ein sehr berührendes Stück
mit erstklassigen Interpreten. Premierenbericht
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Wiener Staatsoper, 2./8. März 2002
(Premiere 24. Februar 2002)
Jenufa

Photos: Axel Zeininger,, Text: Birgit Popp
Einer der großartigsten
Premieren der letzten Jahre, gleichermaßen von Publikum und Kritik bejubelt,
hatte die Wiener Staatsoper am 24. Februar 2002 mit Janaceks Jenufa in der
Inszenierung von David Pountney und unter der musikalischen Leitung von Seiji
Ozawa erlebt. Ebenso gefeiert waren die nachfolgenden Vorstellungen in der
Premierenserie. Es stimmt einfach alles, die musikalische Interpretation wie die
optische Umsetzung, das Orchester, die Sänger, der Chor, die Darstellung. So
mag es Janacek vorgeschwebt haben, als er diese Oper schrieb. Perfekter geht es
eigentlich nicht mehr.
Bericht
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Wiener
Staatsoper, Premiere 22. Dezember 2001
Wiener Erstaufführung in Originalsprache
von Charles Gounods Oper
Roméo
et Juliette

Neil Shicoff - Stefania Bonfadelli
Famose
Opernpremiere von Roméo et Juliette an der Wiener Staatsoper -
Licht, Musik, Gesang, Bewegung und Kostüme verschmelzen zur
faszinierenden Einheit

Bericht
Photoimpressionen
und Inhalt Teil 1
Photoimpressionen
und Inhalt Teil 2
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Vorschau
zur den Wiener Festwochen unter besonderer Berücksichtigung der Wiener
Premiere von 'Drei Schwestern'
Peter
Eötvös über sein Werk
Oper
Frankfurt, Oktober 200
Vorschau
zur Premire
Madama Butterfly
inklusive
Kurzporträts von Bariton Zeljko Lucic
Wiener Staatsoper, Premiere, 19. Oktober 2001
La sonnambula
Stefania Bonfadelli - eine neue Primadonna !
Die erste Premiere der neuen Saison an der Wiener Staatsoper ist Vincenzo Bellini
gewidmet, der am 3.November 2001 seinen 200. Geburtstag feiert. Während La sonnambula
(Die Schlafwandlerin), die am 6. März 1831 mit triumphalem Erfolg am Teatro Carcano in
Mailand uraufgeführt wurde, zwischen 1834 und 1935 in Wien über 200 Vorstellungen
erlebte, war sie seit 66 Jahren nicht mehr an der Wiener Staatsoper zu hören gewesen.
Dies, obwohl das Stück neben Norma und I puritani zu den bedeutendsten und
meistgespielten Werken Bellinis zählt. Der Komponist hatte seine Belcanto-Oper ohne
Zweifel für die Sopranistin Giuditta Pasta geschrieben, der umjubelten Primadonna der
Uraufführung. Eine neue Primadonna scheint auch in der Premiere am 19.Oktober 2001
- rund 170 Jahre nach der Uraufführung - mit Stefania Bonfadelli geboren zu sein. (ausführlicher Bericht)
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Royal Opera House Covent Garden
London im Oktober 2001
Jenufa
- Die Frau ohne Schatten - Rigoletto
L'anima del filosofo

Jenufa: Szene aus dem dritten Akt -- die Dorfbewohner und
Jenufa sind fassunglos
ob dem grausigen Kinderliechen-Fund
Photos (Jenufa): Catherine
Ashmore
Berichte
und zahlreiche Photos |
Teatro Real, Madrid, Premiere 1. Oktober 2001
Rigoletto

Carlos Alvarez als Rigoletto - Photo: Teatro Real
Die Nacht des Carlos Alvarez
Zur Eröffnung der Saison 2001/2002 gab Carlos Alvarez sein umjubeltes Debüt als
Rigoletto, Verdis tragischer Narren- und Vaterfigur. Der in Malaga geborene, junge,
spanische Bariton verkörperte die schwierige Partie als Sänger und Darsteller mit
unglaublicher Intensität, mit sensibler und doch eindringlicher und kraftvoller, schöner
Baritonstimme. (mehr)
Weitere Vorstellungen: 4., 7., 10., 13., 16., 19., 22., 24. und 28. 2001
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| Premiere Opernhaus Zürich, 24. April
2001
Iphigénie en Tauride
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Premiere Opernhaus Zürich, 31. März 2001
Il
Barbiere
di Siviglia

Photo: Oper Zürich
Nur sehr selten vereint sich schauspielerisches Talent und Komik so sehr mit
sängerischer Brillanz wie in der Neuinszenierung am Zürcher Opernhaus von Rossinis
Meisterwerk 'Il barbiere di Siviglia' mit Manuel Lanza in der Titelpartie als Figaro,
Vesselina Kasarova als Rosina, Reinaldo Macias als Conte Almaviva, Carlos Chausson als
Bartolo und Nicolai Ghiaurov als Don Basilio. Ebenso selten dürfte ein Opernabend so
unterhaltsam und komisch sein, ohne in Klamauk zu verfallen, wie in dieser Inszenierung
von Grischa Asagaroff und der Ausstattung von Luigi Perego und unter der musikalischen
Leitung von Nello Santi, der in diesem Jahr sein 50. Bühnenjubiläum feiert und nichts
von seiner Spritzigkeit verloren hat. Ein köstlicher Opernspaß, nicht nur für den
versierten Operngänger !
Bericht |
Alte Oper Frankfurt/Oper Frankfurt, 18. und
20. Februar 2001 konzertante Aufführung in der Alten Oper von Verdis
Attila
Ein Fest der Stimmen
unter der Leitung von Paolo Carignani
Gemeinsam sind wir stark - das gilt auch für die Alte Oper und die
Oper Frankfurt.
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Roberto Scandiuzzi - als Attila
der Star des Abends
Ausführlicher Bericht
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Das mit Sängerprominenz nicht eben verwöhnte Frankfurter Publikum durfte
in dieser Gemeinschaftsproduktion einen Weltstar wie den italienischen Baß Roberto
Scandiuzzi feiern. Er hat die Rolle des Attila vom rücksichtslosen Eroberer über den
aufrechten Kämpfer bis hin zum von der Liebe ergriffenen, gar von himmlischen
Erscheinungen in seiner Standfestigkeit beirrten König in all ihren Facetten
verinnerlicht und gibt sie mit berührendem Timbre, sicherer und geschmeidiger
Stimmführung durch alle Register und Gefühlsmomente, großen Linien, hervorragender
Wortverständlichkeit und großartiger Ausstrahlung. Die Standing Ovations des Frankfurter
Publikums wurden an beiden Abenden mit einer Zugabe belohnt. Solche operalen Highlights
würde Frankfurt gerne öfter erleben. |
Wiener Staatsoper, Premiere, 12. Februar 2001
Österreichische Erstaufführung der vieraktigen Fassung von
Benjamin Brittens
Billy Budd

Photo: Axel Zeininger
mit Bo Skovhus in der Titelpartie und
Neil Shicoff als Kapitän Vere
Überwältigender Premierenerfolg !
'Traumhaft' war der Kommentar einer Opernbesucherin und damit möge sie recht haben -
eine bessere (eine andere zwar schon) Inszenierung und eine optimalere Besetzung als mit
Neil Shicoff (Kapitän Vere), Bo Skovhus (Billy Budd) und Eric Halfvarson (John Claggart)
für Brittens1951 am Londoner Covent Garden uraufgeführten Oper Billy Budd läßt sich
nur schwer vorstellen. Soviel Beifall nicht nur für die erstklassige Besetzung sondern
auch für einen Regisseur gibt es nur selten zu erleben. Das Bühnenbild von Wolfgang
Gussmann, ist zwar stilisiert, aber in augenfälliger Weise, und seine Kostüme in den
Faben Blau, Weiß und Schwarz gehalten entsprechen in ihrem Schnitt und Aussehen der Zeit
des ausgehenden 18. Jahrhunderts. Willy Decker, der vor einem Jahr bereits mit Lulu einen
großen Triumph an der Wiener Staatsoper feierte, hat dabei in seiner Inszenierung jede
kleinste Geste penibel im Einklang mit Brittens Musik ausgearbeitet und zu einem
großartigen Ganzen zusammengefügt. Großartig ist auch die musikalische und sängerische
Leistung unter der Leitung von Donald Runnicles.
Reprisen/Encores: 16., 24., 28. Februar und 4. März
2001
und im Mai 2001
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Wiener Staatsoper, Premiere 7. Dezember 2000
Roberto Devereux
Ein Fest der schönen Stimmen
Am 7. Dezember 200 wurde unter der musikalischen Leitung von Marcello
Viotti die Erstaufführung von Donizettis 1837 in Neapel uraufgeführtem Opern-Drama um
Liebe, Verrat und Eifersucht in der Inszenierung von Silviu Purcarete und der Ausstattung
von Helmut Stürmer zum großartigen Erfolg für Edita Gruberova als Königin Elizabeth
I., Ramón Vargas in der Titelpartie als Roberto Devereux une Ekelejda Shkosa als Sara,
der Herzogin von Nottingham.

Edita Gruberova in ihrer Glanzrolle als Elizabeth I.
Photo: Axel Zeininger
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Opernhaus Zürich, Premiere Sonntag, 5. November 2000
Schweizerische Erstaufführung in einer Koproduktion mit der
Lyric Opera of Chicago
L'amore dei tre
re
von Italo Montemezzi (1875-1952) - Libretto von Sem Benelli nach seinem
gleichnamigen 'poema tragico' (1910)
Unter dem Dirigat von Marcello Viotti und der Regie von David Pountney
wid ein Opernkrimi wiederentdeckt.
Premiere der österreichischen Erstaufführung
von Wilfried Hillers
PETER PAN
in der Inszenierung von August Everding
an der Wiener Staatsoper am 22.Oktober 2000
Großer Jubel beim Publikum durch alle Altersklassen !

Photo: Axel Zeininger
Reprisen 26., 29.Oktober, 2., 6. und 9. November 2000 (in der
Premierenbesetzung nur noch am 26. Oktober 2000) |
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Los Angeles Opera, Premiere, 15. April 2000
La rondine
Mit großer Begeisterung nahm das Publikum im Dorothee Chandler
Pavillion, der Opernspielstätte im Music Center von Los Angeles, die Premiere von
Puccinis La rondine auf.
Bericht
Deutsche Oper Berlin, Premiere, 26. Februar 2000
WA: 7. Januar 2001, 13. u. 18. Januar 2001
Nabucco

Musik eint, Inszenierung spaltet das Publikum
Als erste große Neuproduktion des neuen Jahrtausends stand - ein Jahr vor dem 100.
Todestag des Komponisten - die Premiere von Verdis frühem Geniestreich Nabucco auf dem
Programm der Deutschen Oper Berlin. Die musikalische Einstudierung unter der Leitung von
Marcello Viotti fand ein einhellig positives Echo, während es über die Inszenierung von
Hans Neuenfels zu tumultartigen Szenen bei der Premiere am 26. Februar 2000 kam.
Die Musik Der Inhalt
Die Inszenierung
Impressionen Teil 1
Im Pressionen Teil 2
Impressionen Teil 3
Besetzung
Termine Biographien
Wiener Staatsoper, Premiere, 23. Oktober 1999
La Juive

Photo: Axel Zeininger
Am 23. Oktober 1999 feierte Jacques Fromental Halévys 1835 in Paris uraufgeführte
Grand Opéra 'La Juive' im Haus am Ring musikalisch eine triumphale Premiere. Es ist die
erste Neuproduktion dieses Werkes an der Wiener Staatsoper seit dem zweiten Weltkrieg und
die Erstaufführung in französischer Orginalsprache. Die der Wiener Neuproduktion
zugrundeliegende Fassung ist eine Neuedition, die die Orginalfassung in fast ungekürzter
Form wiedergibt, während sich nach der Uraufführung in Paris stark gekürzte Fassungen
durchgesetzt hatten.
Gran Teatro de Liceo, Barcelona, 7. Oktober 1999
Gran Teatro de Liceo wiedereröffnet mit Puccinis
Turandot
Oper Frankfurt (am Mein), Premiere 2. Oktober 1999
Der Fliegende
Holländer

Der Tod, der im Buch des Lebens blättert, eine Zuschauer- und Touristenattraktion am
Bodensee noch bevor der erste Klang ertönt.
Un ballo
in maschera

Photos: Birgit Popp (Agfa ePhoto CL 50)
Bregenz, Seebühne, Premiere 21. Juli 1999: Bei dem britischen
Regieteam Richard Jones und Antony McDonald wird Verdis gesamte Oper 'Ein Maskenball' zum
Tanz in den Tod in phantastisch -surrealistischer Bühnen- und Lichtästhetik getragen von
dem Spannungsbogen der Musik, den Marcello Viotti am Pult der Wiener Symphoniker nie
abreißen läßt.
Impressionen
von der Inszenierung
Premierenbericht
Greek
Passion

Photo: Miro Kusmanovic
Bregenz, Festspielhaus, Premiere 20. Juli 1999: Welt-Uraufführung der
ersten Fassung von Bohuslav Martinùs Werk 'Griechische Passion' wird zum
überwältigenden Erfolg.
Teil 1 - Griechische Passion - Wirkung
Teil 2 Griechische Passion - Entstehung und
Musik
Teil 3 Griechische Passion - Inszenierung und
Besetzung
Theater an der Wien/Wiener Staatsoper (AUT)
Premiere, 20. Juni 1999
Don
Giovanni
Teatro de la Maestranza, Sevilla (ESP), Premiere, 4. Mai 1999
El Cid
(Le Cid)

Finale Photo: Guillermo Mendo Murillo, Sevilla
Text von Birgit Popp
Wiederbelebung von Massenets fast vergessener Oper 'Le Cid' wird zum großartigen
Spektakel in prunkvoller Kulisse mit herausragender Besetzung - Plácido Domingo
(Rodrigue/Le Cid), Elisabete Matos (Chimene), Ferruccio Furlanetto (Don Diego), Eva
Santana (L' Infante), Alain Vernhes (Le Roi), Valeri Alexejev (Le Comte de Gormas),
Fernando Latorre (Don Alonzo), Josep Ruiz (Don Arias), Sergio Fontana (St. Jacques), Eric
Martin-Bonnet (L'Envoye Maure)
Oper Köln: B-Premiere 8. April 1999
Parsifal
Oper Frankfurt: Premiere 3. April 1999
Cavalleria
rusticana
Pagliacci (Der Bajazzo)
Packende Neuinszenierung von
Paolo Carignani (musikalische Leitung) und
Giancarlo del Monca (Onszenierung)
Staatsoper Wien, Premiere 14. Dezember 1998
Ernani
Oper Frankfurt am Main, Premiere 29. November 1998
Rigoletto
Deutsche Oper Berlin, Premiere 10. Juni 1998
Manon
Staatsoper Wien, Premiere 21. Mai 1999
Le Prophète
Teatro Real
Wiedereröffnung des Madrider Opernhauses Teatro Real mit
La vida breve am 11. Oktober 1997 und der Weltpremiere von
Divinas palabras am 18. Oktober 1997

Das Teatro Real, Photo: Birgit Popp
Madrid im Oktober. Die Anspannung, der Druck, die Wiedereröffnung des Teatro Real
doch noch verschieben zu müssen, ist Erleichterung und Zuversicht gewichen.
Wiedereröffnet wurde das Köngliche Madrrider Opernhaus mit der Kombination von Manuel de
Fallas Kurz-Oper 'La vida breve' ('Das kurze Leben') und seinem Ballett 'El sombrero de
tres picos' ('Der Dreispitz') an 11. Oktober und der Weltpremiere von 'Divinas palabras'
('Göttliche Worte') am 18. Oktober, ein für die Wiedereröffnung des Teatro Real eigens
vom dem spanischen Komponisten Antón Gracia Abril komponiertes Werk, dessen Libretto von
Francisco Nieva auf dem gleichnamigen Theaterstück von Ramón Maria del Valle--Inclán
beruht.
Bericht
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